Es hatte sich bereits angekündigt, nun ist es offiziell: Die neuen Wi-Fi-Router eero 6+ und eero Pro 6E sind in den USA gestartet. Der Hersteller hat in dem Zuge aber auch klargestellt, dass keine HomeKit-Integration geplant sei.

Das günstigere der beiden neuen Modelle ist der eero 6+. Im Gegensatz zum bislang erhältlichen eero 6 unterstützt das verbesserte Modell ein Gigabit statt 500 Megabits pro Sekunde. Wie es der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um den neuen Wi-Fi 6 Standard. Es können über 75 Geräte verbunden werden bei einer Abdeckung von bis zu 418m².

Der neue Flaggschiff-Router eero Pro 6E ist neben dem 2.4GHz- und 5GHz-Frequenzband zusätzlich mit dem neuen 6GHz-Frequenzband ausgestattet. Das soll vor allem in Städten mit vielen Wi-Fi-Netzwerken für eine bessere Verbindung sorgen. Weiterhin werden bei gleichzeitiger Nutzung von Wi-Fi und Ethernet Geschwindigkeiten von bis zu 2,3 Gigabits pro Sekunde erreicht.

HomeKit-Unterstützung ist nicht geplant

Die Spezifikationen der neuen Geräte sind durchaus interessant. Allerdings macht eero in den FAQs deutlich, dass die neuen Modelle HomeKit weder unterstützen noch eine Integration geplant sei. Der Hersteller schreibt dazu:

Wir haben keine Pläne, die Routerfunktionalität von Apple HomeKit auf eero Pro 6E und eero 6+ anzubieten.

Quelle: eero HomeKit-FAQs

Das macht die neuen Modelle für uns persönlich deutlich unattraktiver. HomeKit-Router können den Netzwerkverkehr von HomeKit-Geräten regulieren. Dabei kann in den Einstellungen festgelegt werden, ob die Geräte Verbindungen zu jedem beliebigen Internetdienst aufbauen dürfen, nur mit den vom Hersteller zugelassenen Diensten kommunizieren dürfen oder sogar einzig und allein die Verbindung mit der HomeKit-Steuerzentrale erlaubt ist.

Sollte ein Smarthome-Gerät über herstellereigene Dienste oder andere Smarthome-Systeme kompromittiert werden, kann ein HomeKit-Router bei entsprechender Einstellung den Abfluss der sensiblen Daten verhindern.

Doch selbst wenn die neuen Router ohne HomeKit-Integration für dich interessant sein sollten, gibt es bislang noch keinen offiziellen Termin für den Deutschlandstart. Aktuell sind die neuen Geräte nur in den USA erhältlich. Die hierzulande erhältlichen Modelle sind momentan um bis zu 50% reduziert.

Über Yannic

Gründete 2015 zeitgleich mit der Veröffentlichung der ersten HomeKit-Geräte „SmartApfel“, damals noch unter dem Namen „HomeKit.tips“.
Ist viel unterwegs und arbeitet gerne auch an den unterschiedlichsten Orten.

Kümmert sich nicht nur um den Inhalt, sondern auch um die technische Umsetzung.

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