2016 gab es laut Einbruch Report des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft über 140.000 gemeldete Einbrüche. Durchschnittlich entstand ein Schaden von 3.250€. Mit einer HomeKit Alarmanlage kann man dem entgegenwirken. Wir zeigen euch, mit welchen Geräten ihr euer Zuhause sicherer machen könnt.

Einbruch dank Tür- und Fenstersensoren erkennen

Einbrecher müssen zwangsläufig den Weg über ein Fenster oder eine Balkon- oder Haustür gehen. Diese Einstiegsstellen kann man mit Sensoren ausstatten, die einen über einen Einbruch per Mitteilung informieren können. Zumindest das Erdgeschoss und den Keller . sollte man mit Tür- und Fenstersensoren ausstatten.

Entsprechende Produkte bieten aktuell Elgato mit dem Eve Door & Window und Fibaro mit dem Door/Window Sensor an. Die Kontaktsensoren werden einfach an der Tür oder dem Fenster und dem Rahmen angebracht.

HomeKit Alarmanlage Mitteilungen

In den Gerätedetails können Benachrichtigungen eingestellt werden.

Anschließend können die Sensoren bei einer Zustandsänderung eine Mitteilung an das iOS Gerät senden. Seit iOS 11 kann zudem eingestellt werden, dass nur eine Mitteilung verschickt werden soll, wenn sich niemand Zuhause befindet. Dazu geht ihr einfach in Apples Home App auf die Gerätedetails und könnt dort die Mitteilungen aktivieren.

Voraussetzung für den Versand von Mitteilungen ist allerdings ein HomeHub. Dies kann entweder ein Apple TV, ein iPad oder ein HomePod sein. Damit die Anwesenheitserkennung in HomeKit funktioniert, muss zudem jedes Familienmitglied ein iPhone besitzen.

Noch komfortabler wird es mit dem Eve Window Guard. Elgato hat den Fensterkontakt mit Erschütterungssensor auf der IFA 2017 vorgestellt. Der Sensor wird im Fensterrahmen angebracht, kann zwischen „geöffnet“, „geschlossen“ und „gekippt“ unterscheiden und erkennt Erschütterungen, die beispielsweise bei einem Glasbruch entstehen. Noch ist der Sensor jedoch nicht verfügbar.

Bewegungsmelder erkennen Einbrecher

Sobald sich der Einbrecher im Haus befindet, können Bewegungsmelder Alarm schlagen. Entsprechende Produkte bieten Elgato mit dem Eve Motion und Philips mit dem Hue Motion an. Bei Philips benötigt man jedoch eine Bridge, damit der Bewegungsmelder in HomeKit eingebunden werden kann.

Anschließend können auch bei den Bewegungsmeldern die Benachrichtigungen abhängig von der aktuellen Anwesenheit der Bewohner aktiviert werden. Sobald Bewegung erkannt wird und sich niemand Zuhause befindet, erhält man eine Benachrichtigung direkt auf das iPhone.

HomeKit Alarmanlage um Sirene erweitern

Die HomeKit Alarmanlage kann zwar bereits darüber informieren, sobald sich jemand am Fenster zu schaffen macht oder im Haus umherläuft, aus der Ferne kann man jedoch nur die Polizei rufen oder sich selbst auf den Heimweg machen.

Über einen Zwischenstecker mit eingesteckter Sirene kann man den Einbrecher allerdings verschrecken. Dazu können Automationen in Apples Home App angelegt werden, die bei einer Zustandsänderung der Tür- und Fenstersensoren oder einer Bewegung, zusätzlich zu den Benachrichtigungen, den Zwischenstecker einschalten. Sobald der Zwischenstecker an ist, schlägt die Sirene mit 110db Alarm.

Entsprechende HomeKit Zwischenstecker bieten Elgato mit dem Eve Energy, Koogeek mit dem Koogeek Zwischenstecker und Parce mit dem Parce Plus an.

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Überblick mit einer Überwachungskamera verschaffen

Nachdem man nun schon informiert wird und die Sirene Alarm schlägt, möchte man sich natürlich auch einen Überblick verschaffen und Beweise sichern. Dazu bietet sich eine Überwachungskamera an. HomeKit-fähige Kameras bieten Logitech mit der Circle 2 und D-Link mit der Omna 180 an.

Während die Circle 2 die Bilder in der Cloud speichern kann, speichert die Omna 180 die Bilder nur lokal auf einer SD-Karte. Neben der Bildübertragung können die Kameras übrigens auch als Bewegungsmelder genutzt werden.

Fazit

Das eigene Zuhause kann kinderleicht mit HomeKit Geräten sicher gemacht werden. Mit der HomeKit Alarmanlage kann man auch unterwegs über einen Einbruch informiert werden. Eine native HomeKit Sirene gibt es zwar noch nicht, mit Hilfe eines Zwischensteckers kombiniert mit einer Sirene kann man den Einbrecher dennoch verschrecken. Über eine Überwachungskamera kann man auch unterwegs das eigene Zuhause immer im Blick haben und zusätzlich Beweise sichern.

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