Im Januar haben wir Dir vorab und exklusiv bereits die Ankündigung des Meross Wassermelders geben können. Seit April ist der neue Alarmsensor nun zum Kauf verfügbar, den wir hier für Dich in Augenschein nehmen.

Bereits bekannt, benötigt der Wassermelder, wie zuvor schon der Meross Rauchmelder, auch den kleinen Hub, der die Sensoren in Dein HomeKit-Zuhause bringt. An einem mit Micro-USB und WLAN betriebenen Hub können bis zu 16 Geräte angebunden werden. Die Sensoren selbst arbeiten im 433MHz-Bereich.

Zu HomeKit wird der Hub, wie immer, über den Scan des QR-Codes in wenigen Sekunden hinzugefügt. Ist der Hub schon in HomeKit eingebunden, muss nur noch der Sensor über den Kopplungsmodus angelernt werden. Das erfolgt, auch für uns etwas ungewöhnlich, über das beigefügte „Überbrückungskabel“, den Konduktor. Dabei werden die Füßchen 1 & 2, oder 1 & 3 des Sensors dreimal kurz hintereinander miteinander verbunden.

Der Wassersensor selbst hat uns im ersten Moment mit seiner doch üppigen Größe von ⌀ 7,15 × 4,15 cm überrascht. Besonders im direkten Vergleich, etwa mit dem Aqara Wassermelder, ist der Meross Sensor schon ein ordentlicher Brummer.

links Meross | rechts Aqara Wassermelder

Brummer ist dann auch das Stichwort. Entgegen dem Aqara Wassermelder, hat der Meross Sensor einen kleinen Lautsprecher eingebaut, der bei einem Leck neben der Benachrichtigung in der Meross- und Apple Home-App einen akustischen Alarm gibt. Allerdings fanden wir den Alarm, im Verhältnis zur Größe des Sensors, nicht sehr laut. Hat man den Sensor etwa unter dem geschlossenen Spülschrank verstaut, ist der Alarm nicht besonders durchdringend, auch wenn er sich circa eine Minute lang bemerkbar macht. Zudem vermissen wir auch in der Meross-App die Möglichkeit der Aktivierung von „Kritischen Hinweisen“. Dadurch erfolgt im Alarmfall auch eine Benachrichtigung, selbst wenn das iPhone stummgeschaltet ist. Aqara hingegen bietet diese Funktion an.

Der Meross Wassermelder erkennt die Feuchtigkeit über drei Sensorfüße. Dabei müssen mindestens zwei Füße Berührung mit Wasser haben, sodass der Alarm ausgelöst wird. Bei unseren Tests hat das zuverlässig funktioniert. Allerdings finden wir, dass die Sensorfüße etwas hoch positioniert sind, sodass der Wasserstand eine gewisse Höhe haben muss.

An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal auf unsere Community aufmerksam machen. Im Forum wurde herausgearbeitet, wie man etwa den Aqara Wassermelder mit dem Kniff eines Eve Water Guard Sensorkabels, das separat erhältlich ist, erweitern kann. So wird ein Wasseraustritt nicht nur punktuell entdeckt, sondern flächendeckend. Wer hier kreativ werden möchte, schaut sich im entsprechenden Forenbeitrag um.

Grundsätzlich ist der Meross Wassermelder ein solides und gut verarbeitetes Gerät. Genauso wie der Aqara Wassermelder benötigt der Sensor einen Hub, auch wenn sich Meross hier bei der Funktechnologie mit 433MHz unterscheidet. Im Meross Starterset zum Preis von rund 28,40 EUR ist der Hub bereits enthalten. Entgegen dem Eve Water Guard arbeiten Aqara und Meross mit einer austauschbaren Batterie. Beim Meross Sensor ist das eine CR123A Batterie, die rund 18 Monate durchhalten soll.

Fällt Deine Kaufentscheidung auf den Meross Wassermelder, können wir Dir zusätzlich noch einen 7 % Rabatt mit dem Code „SMARTAPFEL“ anbieten, sodass Du im Meross-Shop bei einem Preis von 26,41 EUR landest. Der Rabattcode gilt übrigens auf das gesamte Sortiment.

Über Daniel

Seit der Einführung 2015, Apple HomeKit im Einsatz und zusätzlich bekennender Homebridge Fan.

Moderator unserer enthusiastischen HomeKit.Community, passionierter Verfasser von Berichten bei SmartApfel.de und 📸 Knipser unserer Künste auf Instagram

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