Den neuen HomeKit Luftbefeuchter MistFlow VH1 von VOCOlinc haben wir kürzlich bereits in unsere gut sortierte Geräteübersicht aufgenommen. Das Gerät ist nun auch über Amazon zum Kauf verfügbar und war somit Anlass ihn etwas genauer für Euch unter die Lupe zu nehmen.

Das Design ist wohl wie immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Auf uns wirkt es ein bisschen zu medizinisch. Einen Design-Award würde der Ultraschall Luftbefeuchter von uns nicht bekommen.

Allerdings ist das Gerät robust und gut verarbeitet. Nichts wackelt oder klappert, der Deckel sitzt gut auf und natürlich hält der 2,5 Liter Tank dicht. Fingerabdrücke gibt es auf dem leicht angerauten Kunststoff auch nicht. Ebenfalls fanden wir keine scharfen Kanten. Ein kleines Manko ist allerdings, dass das Stromkabel (ca. 145 cm Länge) auf der Rückseite fest mit dem Luftbefeuchter verbunden ist. Beim Befüllen des Tanks, der ebenfalls fest mit dem Gerät verbaut ist, war das Kabel auf dem Weg zum Spülbecken zur Befüllung schon etwas hinderlich. Gewöhnungssache!

Zu HomeKit ist das Gerät wie gewohnt schnell und zuverlässig hinzugefügt. QR-Code auf der Rückseite des Luftbefeuchters mit der Home App scannen und im gewünschten Raum platzieren. Eine manuelle Bedienung direkt am Gerät ist über zwei berührungsempfindliche Flächen auch möglich.

Der VOCOlinc VH1 präsentiert sich in der Home App als Aroma Diffuser und Mood Light. Zeigt also die aktuelle relative Luftfeuchtigkeit an und befeuchtet auf den eingestellten Wert. Ist dieser erreicht, schaltet sich die Befeuchtung aus. Ebenfalls, wenn der Wassertank leer ist. Manuell eingestellt verfügt das Gerät über fünf Nebelstufen für die Intensität. Auch auf höchster Stufe arbeitet der Luftbefeuchter ruhig und stört nicht.

Was das Stimmungslicht betrifft, so lässt sich eine einzelne gewünschte Farbe der unter dem Tank eingebauten LEDs und deren Helligkeit in der Home App auswählen. Der Wassertank erstrahlt dann in einem gleichmäßigen Licht. Das sieht nett aus und gibt ein schönes Ambiente. Über die VOCOlinc App können für das Stimmungslicht auch spezielle Effekte, wie ein automatischer Farbwechsel und ein Pulsieren eingestellt werden. Wie inzwischen bei vielen gut integrierten HomeKit Geräten ist die Hersteller App für die Nutzung in HomeKit nicht zwingend erforderlich. Um weitere Funktionen oder die aktuelle Firmware zu verwenden, wird diese dann aber doch benötigt. Eine Registrierung mit Account ist, im Fall von VOCOlinc, allerdings nicht zwingend. Home App und VOCOlinc App können auch gleichzeitig genutzt werden.

Wir verwenden den Luftbefeuchter ausschließlich in HomeKit und dort sehr gerne mit der Eve App. Dort werden alle Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten übersichtlich und auf einen Blick dargestellt.

Was die eigentliche Funktion eines Luftbefeuchters betrifft, nämlich die Befeuchtung der Raumluft, so ist unser Eindruck gemischt. Auch wenn der Hersteller angibt, dass mit dem VOCOlinc VH1 ein Raum bis 40 qm befeuchtet werden kann, so sind wir selbst nach mehreren Stunden nicht auf den eingestellten Zielwert gekommen. Bei einem kleineren Raum von ca. 15 qm und bei geschlossenen Türen, hat sich da schon eher etwas getan. Die Nebelsäule ist gleichmäßig und auf Stufe 5 mit rund 60 cm stattlich.

Besonders die Möglichkeit den Luftbefeuchter als Aroma Diffuser zu nutzen mögen wir sehr. Einfach nach gewünschter Intensität und verwendetem ätherischen Öl 5-10 Tropfen mit in den Wassertank geben. Auch ein größerer Raum füllt sich angenehm mit dem Lieblingsaroma. So haben wir den ganzen Tag einen angenehmen Duft in der Wohnung für die gute Stimmung, die kleine Achtsamkeitsübung zwischendurch oder für die entspannte Nacht.

Wir haben den VOCOlinc VH1 zu einem Preis von etwa 70,- Euro bei Amazon gekauft. Wer sich für große Räume oder gar für die ganze Wohnung ein Befeuchtungswunder erhofft, ist mit dem Gerät wahrscheinlich nicht gut bedient. Dazu müssen wohl gleich mehrere Geräte in den Räumlichkeiten verteilt werden, um einen Effekt zu erhalten. Für kleinere Räume, und vor allem für die Raumbeduftung, ist der VOCOlinc VH1 sehr gut geeignet. Ob das dann einen Preis von 70,- Euro rechtfertigt, lassen wir mal so im Raum stehen.

Über Daniel

Seit der Einführung 2015, Apple HomeKit im Einsatz und zusätzlich bekennender Homebridge Fan.

Moderator unserer enthusiastischen HomeKit.Community, passionierter Verfasser von Berichten bei SmartApfel.de und 📸 Knipser unserer Künste auf Instagram

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