Apple Geräte sind bekannt für die einfache Bedienbarkeit. Auspacken, einschalten und nutzen. Keine Bedienungsanleitung lesen und keine komplizierten Einstellungen vornehmen. Einfach nur einschalten und es so bedienen, als hätte man nie etwas anderes in der Hand gehabt.

Auch HomeKit macht da keine Ausnahme. Das einzige Problem war bislang die magere Auswahl an Geräten. Zumal man sich eventuell schon vor HomeKit das ein oder andere, oft teure Smart Home Gerät bereits angeschafft hat.

Genau dieses Problem greift Homebridge auf: Eine Software, die nicht kompatible Geräte in HomeKit einbinden lässt. Das einzige Manko: Es handelt sich dabei um eine Bastellösung. Man kann es eben nicht auspacken, einschalten und nutzen. Man muss zunächst die Software installieren, die richtigen Plugins raussuchen und komplexe Konfigurationen vornehmen. In der Regel ohne grafische Benutzeroberfläche.

Dieses Problem hat auch Niklas von Weihe erkannt und bietet mit seiner App „Homebridge“ eine einfache Möglichkeit die gleichnamige Software auf einem Raspberry Pi zu installieren und seine Geräte zu verwalten. Obwohl die App fast schon keine Anleitung benötigt, haben wir letztes Jahr die Installation kleinschrittig beschrieben.

Seitdem wurden einige Updates mit Verbesserungen und Funktionserweiterungen veröffentlicht. Gestern hat Niklas von Weihe Version 3 seiner App veröffentlicht und wagt damit den nächsten großen Versionssprung.

Neu dabei ist die Unterstützung des Raspberry Pi 1 und Zero. Außerdem verspricht der Entwickler zahlreiche Verbesserungen unter der Haube, wodurch die App deutlich stabiler laufen sollte. Zudem können nun noch mehr Plugins mit wenigen Klicks hinzugefügt werden. Darunter Funksteckdosen, Homematic Geräte, die erste Version der Hue Bridge und Sonos.

Auch um die Updates der installierten Software kümmert sich die App. Node erhält das Update auf Version 9 oder höher. Updates von Plugins können mit einem Klick angestoßen werden.

Da es trotzdem mal zu Fehlern kommen kann, hat Niklas von Weihe auf Zendesk ein neues HelpCenter erstellt. Solltet ihr mal nicht weiter wissen, könnt ihr dort nach einer Problemlösung suchen. Ansonsten können wir euch auch unser Forum ans Herz legen. Dort gibt es einige Experten und sogar Plugin Entwickler sind in unserem Forum unterwegs.

Homebridge für RaspberryPi
Preis: 7,99 €

12 KOMMENTARE

    • Das IKEA Tadfri-Gateway unterstützt mittlerweile auch selbst HomeKit.
      Ist sogar günstiger als ein Raspberry. 😉

      Wenn du es trotzdem unbedingt auf dem Raspberry machen möchtest, dann musst du dir noch ein entsprechendes Funkmodul dazu kaufen. Das wird dann einfach auf den Raspberry aufgesteckt. Und natürlich die entsprechende Software installieren. Grundsätzlich geht das also.

  1. Habe die Updatefunktion mal getestet… seit Stunden steht einfach nur da, dass ein Update gemacht würde… aber was in ob?! Dabei heißt es doch 40 Minuten… seltsam… auch hab ich damit noch nie was zum laufen bekommen…

  2. Mein Pi ist bereits installiert und Hombridge läuft ebenfalls drauf. Warum kann ich in der App den bestehenden Server Integrieren? Nach dem Ich alle Daten richtig eingegeben habe (per SSH über Terminal funktioniert ja alles) zeigt mir die App dass keine Verbindung hergestellt werden kann, ich soll meine WLAN Verbindung, Hostname und Port meines Pi überprüfen. HOSTNAME ist dich die IP adresse 192.168.XXX oder? Port ist standardmäßig 22 oder? USERNAME und PASSWORD gebe ich ja richtig ein, weil wie gesagt über SSH alles klappt. Was mache ich falsch? Kann mir einer helfen?

  3. mir geht es genauso – Homebridge ist schon auf dem pi gewesen, wollte die App verbinden, geht aber nicht, trotz richtiger Logindaten und Pfad für Homebridge Ordner

  4. eDomoticz & Fritz! habe ich zum laufen bekommen, jede weitere Plugin Installation lässt das System Abstürzen. Schade, Denke über eine Umwandlung nach, weil für die selbstinstallation brauche ich keine 5 Euro App…

  5. Die app sollte mal ein update bekommen, dass man homebridge nicht nur auf nem pi verwenden kann sondern auch beispielsweise auf nem NAS über Docker.
    zumindest, dass man die app mit nem laufenden homebridge verbinden kann wäre schon ein geiler schritt.

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